Sportgeraet.com

Rudergerät

Unter einem Rudergerät wird ein Sportgerät verstanden, mit welchem körperliche Anstrengung gemessen werden kann. Das Rudergerät wird daher unter anderem auch als Ruderergometer bezeichnet, dabei werden die Bewegungen eines Ruderbootes simuliert. Während des Trainings werden demzufolge auch die gleichen Muskeln wie beim herkömmlichen Rudern angestrengt, dabei wird vor allem die Fettverbrennung angeregt und die Ausdauer gefördert.

Die Nutzung und Verwendung

In der Auslage sind Knie-, Hüft- und Sprunggelenk angewinkelt, die Unterschenkel besitzen eine senkrechte Position. Die Arme sind gestreckt und umfassen ein Stück Metall oder Holz, welches mit dem Motor des Rudergerätes verbunden ist. Im Anschluss beugt der Sportler seine Knie und lässt die Hände nach vorne schnellen. Bei der Rückwärtsbewegung werden die Beine wieder gestreckt und mit den Händen wird das Seil nach hinten gezogen, welches an einen Widerstand gebunden ist. Das Ziehen sollte mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit erfolgen, dabei ist es auch wichtig, dass der Rücken gerade gerichtet ist. Ansonsten könnten schwere gesundheitliche Schäden entstehen. Das Rudergerät wird seit den 70er Jahren als Ergometer für Athleten verwendet, auch im Leistungssport und in Fitnessstudios besitzt das Rudergerät mittlerweile einen festen Platz. Dabei sollte sich der Sportler genaustens von einem Trainer einweisen lassen, bei der Übung sind einige Vorgehensweisen zu beachten.

Trainingsleistung und Benutzung

Seit dem Jahr 1996 existiert in Deutschland eine Ruderergometer-Weltmeisterschaft. Das Gerät erzeugt Widerstand vor allem durch Reibung, Magnetismus, Wasser und Luft. Viele Modelle geben Trainingsdaten wie Schlag- und Herzfrequenz sowie Energieverbrauch, Trainingsstrecke und Leistung in Watt über ein Display wieder. Die wohl bekanntesten Hersteller von Rudergeräten sind RowPerfect, Concept2 und WaterRower. Das Ruderergometer kann oftmals über einen Hebel in der Stärke des Widerstandes verstellt werden. Die Höhe des Widerstandes bestimmt auch die Art des Trainings. Bei einem niedrigen Widerstand können schnelle Bewegungen folgen, was die Ausdauer trainiert. Ein langsames Training mit mittelmäßigem Widerstand erhöht die Fettverbrennung. Ein hoher Widerstand mit einem schnellen Training wird zumeist nur von Leistungssportlern in Anspruch genommen. Im Rudergerät wird gesessen, eine Rückenstütze existiert oftmals nicht, kann bei Bedarf allerdings montiert werden. Oftmals treten bei einer zu starken Belastung Rückenschmerzen oder Knieschmerzen auf, daher sollte beim Training von Laien stets ein niedriger Widerstand gewählt werden.